Ich finde die Strafen in Deutschland für sowas einfach zu Laschet. Da brettert einer knapp doppelt so schnell wie erlaubt durch die Ortschaft und alles, was er bekommt sind zwei Punkte, rund 430 € Strafe und ein Monat Fahrverbot.
Ich würde sowas immer noch gerne an die Leistung des Fahrzeugs und die Einkommensklasse des Fahrers gekoppelt sehen.
Wir brauchen es wie in der Schweiz, wo es prozentual vom Einkommen abhängig ist
So etwas passiert aber super schnell. Bei uns im führt ne Straße aus dem Ort raus, die im Vergleich zu anderen recht breit ist. Früher war da 50, hat sich niemand dran gehalten und die meisten sind mit 70 dort gefahren (mündet in einer Landstraße die dann 100 erlaubt). Jetzt hat man die Geschwindigkeit von 50 auf 30 runter gesetzt. Würde man hier jetzt kontrollieren würde ich schätzen, dass man so 5-10 Leute pro Stunde findet, die ihren Führerschein verlieren. Womit wir eigentlich bei meinem Hauptargument sind: Wir müssen die Straßen so bauen, dass man gar nicht “ausversehen” zu schnell fährt, weil man sich im Auto damit selbst nicht sicher fühlt. Das heißt die Spurbreite muss verkleinert werden und vielleicht nah an der Fahrbahn Bäume pflanzen, um dem Fahrer auch ein Gefühl für seine eigene Geschwindigkeit zu geben. Zusätzlich noch weitere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung.
Früher war da 50, hat sich niemand dran gehalten und die meisten sind mit 70 dort gefahren
Wir müssen die Straßen so bauen, dass man gar nicht “ausversehen” zu schnell fährt, weil man sich im Auto damit selbst nicht sicher fühlt.
Ein Schild, auf dem groß und fett 50 bzw. 30 steht, sollte aber ausreichen, damit ein Autofahry weiß, wo der Tacho matchen muss. Die Leute haben es ja gewusst, dass dort beschränkt ist, war ihnen aber offenbar egal. Das klingt jetzt für mich nicht sonderlich nach einem Versehen. Wenn’s blitzt, selber Schuld.
Ich meine, was willst du dann auf Autobahnen machen, wo es auch mal sein kann, dass auf 60 km/h reduziert ist. Die Autobahn jedes Mal so zurückbauen, dass es einer Schotterstraße ähnelt?
Ne, da ist ein Schild, da steht das drauf. Meistens sind’s sowieso mehrere Schilder. Also da sind andere Staaten weniger spendabel. Zudem zeigen viele Navis und neuere Auto-Assistenten ohnehin an, dass man zu schnell fährt (wenn man’s nicht ausschaltet).
Spurbreite verkleinern ist auch scheiße, wurde hier auf der Landstraße gemacht, dazu noch keine Mittelmarkierung. Jetzt fahren da reihenweise Deppen mitten auf der Straße, echt geil, wenn Dir so ein Idiot in der Kurve entgegenkommt.
Was hilft, sind mehr Verkehrskontrollen und Deppen rigoros aus dem Verkehr ziehen. Das würde aber Geld kosten, weil man dafür mehr Personal bräuchte.
Hätte er nicht einfach sagen können Pistorius war’s?
Pistorius könnte ihm jetzt inmerhin seinen Führerschein ausleihen.
und begründet seine Fahrt mit der Angst vor Verfolgung.
Das ist doch ein guter Grund, den Lappen abzugeben. Paranoia macht keinen sicheren Fahrer. :p
Vielleicht sind es CDUler nicht gewöhnt, dass irgendwelche Plebs es wagen, die selbe Straße wie sie zu befahren
Oh nein. Nicht dass darüber jemand noch ganz unpassend lacht:
Armin Lachnet
Lass et, Armin.
Armin? Lasch et einfach sein
Geldstrafen sind ungerechte Strafen, die vor allem Arme bestrafen. Armin macht als Abgeordneter 11.000€ brutto. Die 450€ sind 4% seines Bruttomonatseinkommens. Der könnte im selben Monat noch 5x mit 100 durch die 50er Zone fahren, und würde es im Geldbeutel nicht merken.
Laschet hat das ganze mit der Angst vor einer Verfolgung begründet. Der letzte Absatz ist diesbezüglich sehr gut.
Das Amtsgericht Aachen beraumte aus diesem Grund für den 16. Mai eine Gerichtsverhandlung an. Mit der Folge, dass Laschets Anwalt seinen Einspruch zurückzog. Die Verhandlung ist damit hinfällig.
Gegenüber der “Bild” begründet Laschet den Schritt mit den Worten: “Nachdem die Staatsanwaltschaft die hinter mir fahrenden Personen nicht ermitteln konnte, ist der Einspruch gegen den Bußgeldbescheid bedauerlicherweise nicht mehr zielführend. Ich habe ihn darum zurückgezogen und zahle die Geldbuße. Haken dran.” Er stellte allerdings klar, dass zu schnelles Fahren passieren kann, aber nicht sollte. Er betonte zudem, dass niemand durch ihn in der Situation gefährdet worden sei.
Bruder, wenn du weißt, dass du zu schnell fährst und das der Polizei mitteilst, dann könnte man dir beinahe schon Vorsatz vorwerfen. Alle Strafen x2.
Der Mann ist unfähig für seine Taten Verantwortung zu übernehmen. Es sind immer nur Sachen die ihm passiert sind, nie was er getan hat.
Na dann ist er ja der perfekte Kandidat für Außenpolitik oder irgendein Ministerium.
Besser vorsichtig fahren, sonst Armin Gips.
Armin latscht etz