Um eine langfristige Rückversicherbarkeit sicherzustellen, wollen Union und SPD außerdem eine staatliche Rückversicherung für Elementarschäden einführen. Die Versicherungsbedingungen werde man weitgehend regulieren, lautet die Ansage.
Hey, ich hab ne geile Idee. Wenn ihr schon eine Pflichtversicherung einführt, dann macht doch gleich eine öffentliche Versicherung daraus, anstatt noch für die Gewinnerzielungsabsicht privater Versicherer mit zu garantieren.
Wenn eh Vater Staat die Rückversicherung übernimmt, ist das übrigens linke Tasche rechte Tasche, und entlastet den Haushalt im Katastrophenfall um ca. 0€.
Sehe ich genauso, wenn Pflicht für alle, dann staatlich, was aber wie du sagst rechte Tasche linke Tasche wäre. Wobei es mMn eigentlich das, was eine Pflichtversicherung leisten sollte eh schon gibt: Der Sozialstaat sichert einen dagegen ab, dass man vor dem absoluten nichts steht und der Katastrophen Schutz gegen die akute Gefahr im Ernstfall. Worum es hier ja eigentlich geht ist doch “nur” der Schutz von Eigentum.
Ich denke hinter dem Vorstoß liegt vor allem Lobbyismus und politische Kalkulation. Für die Versicherungen wird es natürlich ein neuer Markt (wobei das auch mit Risiken verbunden ist, dass man es akkurat einschätzen muss). Für die Politiker geht es vor allem darum sich aus der Verantwortung zu ziehen.
Man könnte so eine Versicherung natürlich nutzen um Leute dazu zu motivieren präventive Maßnahmen zu ergreifen und langfristig aus Gefahrengebieten wegzuziehen. Allerdings glaube ich eher es geht darum, dass Naturkatastrophen langfristig gefährlicher und mehr werden und keiner der Politiker will im Ernstfall derjenige sein, der als erster sagt: “ihr wurdet aus der Gefahr gerettet und es gibt einen Sozialstaat mit Bürgergeld. Es gibt kein Anrecht auf ein Eigenheim und Wiederaufbauhilfen, das kann sich der Staat nicht leisten.” Das wäre politischer Selbstmord.
Durch die Versicherung lässt sich der Status quo vielleicht noch etwas verlängern (bis die Kosten zu hoch werden) und man muss selbst nicht mehr der Buhmann im Ernstfall sein.
Hey, ich hab ne geile Idee. Wenn ihr schon eine Pflichtversicherung einführt, dann macht doch gleich eine öffentliche Versicherung daraus, anstatt noch für die Gewinnerzielungsabsicht privater Versicherer mit zu garantieren.
Wenn eh Vater Staat die Rückversicherung übernimmt, ist das übrigens linke Tasche rechte Tasche, und entlastet den Haushalt im Katastrophenfall um ca. 0€.
Sehe ich genauso, wenn Pflicht für alle, dann staatlich, was aber wie du sagst rechte Tasche linke Tasche wäre. Wobei es mMn eigentlich das, was eine Pflichtversicherung leisten sollte eh schon gibt: Der Sozialstaat sichert einen dagegen ab, dass man vor dem absoluten nichts steht und der Katastrophen Schutz gegen die akute Gefahr im Ernstfall. Worum es hier ja eigentlich geht ist doch “nur” der Schutz von Eigentum.
Ich denke hinter dem Vorstoß liegt vor allem Lobbyismus und politische Kalkulation. Für die Versicherungen wird es natürlich ein neuer Markt (wobei das auch mit Risiken verbunden ist, dass man es akkurat einschätzen muss). Für die Politiker geht es vor allem darum sich aus der Verantwortung zu ziehen.
Man könnte so eine Versicherung natürlich nutzen um Leute dazu zu motivieren präventive Maßnahmen zu ergreifen und langfristig aus Gefahrengebieten wegzuziehen. Allerdings glaube ich eher es geht darum, dass Naturkatastrophen langfristig gefährlicher und mehr werden und keiner der Politiker will im Ernstfall derjenige sein, der als erster sagt: “ihr wurdet aus der Gefahr gerettet und es gibt einen Sozialstaat mit Bürgergeld. Es gibt kein Anrecht auf ein Eigenheim und Wiederaufbauhilfen, das kann sich der Staat nicht leisten.” Das wäre politischer Selbstmord.
Durch die Versicherung lässt sich der Status quo vielleicht noch etwas verlängern (bis die Kosten zu hoch werden) und man muss selbst nicht mehr der Buhmann im Ernstfall sein.