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Cake day: June 23rd, 2024

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  • “Man hat sich so ein bisschen entfernt gefühlt”, erzählt Illo. Es könne doch nicht sein, dass seine ganze Familie das alles so hinnehme. “Man hat alles mitgetragen und man selbst hat sich immer gedacht: das geht in die falsche Richtung. Das hat ein Stück weit frustriert.”

    Das ist das Problem. Nicht “man” hat das, sondern du, Ilo. Andere haben nicht gesagt, das gehe in die falsche Richtung.

    Es beginnt schon mit: Oh, mir wird wohl nichts passieren, dann sind die Maßnahmen übertreiben.

    Zwei Optionen folgen daraus: Mangelnde Intelligenz bzw. Akzeptanz der Fakten (es gibt auch noch andere, die betroffen sind) oder eine asoziale Haltung (egal, ob meine Eltern krank werden oder Krankenhäuser unerfüllt sind, ich will nicht eingeschränkt werden).

    Wer da nicht akzeptiert, dass der Großteil nicht mitzieht, muss überlegen, ob nicht er selbst der Geisterfahrer ist.

    Für den Rest der Familie tut es mir leid, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass in solchen Fällen häufig einfach nichts gemacht werden kann.


  • Diese Pseudoaufarbeitungsdebatte nervt.
    Es wird so getan, als ob eine Entscheidung falsch war, da wir jetzt(!) wissen, wir hätten sie ggf. nicht gebraucht.

    Damals haben Experten und Wissenschaftler jeden Schritt mit der aktuellen Kenntnislage dargestellt. Bspw. zeigten damalige Ergebnisse, dass Kindergärten und Schulen geschlossen werden müssen. Das bleibt richtig, denn die Entscheidung ist nicht mit heute zu bewerten, sondern mit dem damaligen Kenntnisstand.

    Ein Beispiel: Wenn ein Asteroid zur Erde stürzt, uns sicher auslöschen würde und wir lediglich zwei sich gegenseitig ausschließende Optionen A (Argon-Laser von der Erde aus schießen) oder B (Bruce Willis mit Team zur Sprengung hin schicken) hätten, wobei A eine 10 prozentige Wahrscheinlichkeit zugeordnet wird und B 90. Welche ist zu wählen?
    Selbst wenn hinterher klar ist, dass B versagt hat, war B richtig. Denn wir mussten entscheiden, als wir nur 90 vs 10 kannten.

    Dieser Irrtum wird ständig begangen.

    Und die Informationslage beim Impfen war überwältigend klar. Viele leugnen das nur, aber sowohl der Impfschutz als auch die Sicherheit waren bestens nachgewiesen. So ein Joshua Kimmich hat sich nur verweigert, sich mit den Fakten auseinanderzusetzen. Da habe ich kein Mitleid. Wer sich nicht impfen lassen will, na gut, aber behauptet nichts von “Langzeitfolgen”.

    Die Wahrheit ist, dass viele einfach Blödsinn behauptet haben, der selbst gegen den gesunden Menschenverstand verstieß. Und weil das nicht akzeptiert wurde, war das “Unterdrückung”, “undemokratisch” usw. und müsse jetzt aufgearbeitet werden. Gar nichts muss das.
    Ich gehöre übrigens zu den Kontaktabbrechern, da einfach nur noch Lügen, Hetze usw. kamen und selbst Beweise fürs Gegenteil nicht akzeptiert wurden. Das ging dann mit Korruption, geklauten Wahlen weiter. Das Problem: Es gab nur noch diese Themen. Selbst wenn ich sagte, dass mir nicht stundenlang Tiraden zur Corona-Politik anhören will, kam dann stattdessen: “Die Ukraine soll einfach die Waffen niederlegen, denn der Putin hat doch gesagt, was er will, sie müssen das doch nur erfüllen, dann ist der Krieg vorbei. Wir sollten deshalb überhaupt nicht helfen”. (Einfach nur wtf)

    Aufgearbeitet werden müssen die Aktionen, die nicht mit dem damaligen wissenschaftlichen Stand einfach “richtig” waren, sondern Verfahrensweisen darstellen.
    Beispiele:
    CDU-Deals bzgl. Masken
    Impfstoffbeschaffung
    Abhängigkeit von China
    Kriterien und Überprüfung von Testzentren
    Kriterien und Überprüfung bzgl. Kurzarbeit
    Usw.