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    4 days ago

    Vielleicht sollte man die Kehler daran erinnern,dass die letzten Malariafälle noch 1948 vor ihrer Haustür auftraten und das Anopheles Mücken Kulturfolger von Tigermücken sind.

    Oder das es bis nach dem zweiten Weltkrieg in den Rheingemeinden bei bestimmten Wetterlagen im Frühjahr und Sommer insbesondere in den Abendstunden quasi unmöglich war,vor die Tür zu gehen.

    Oder das der Move ein richtiger Arschlecken Move gegenüber den Nachbarn ist - Die Viecher wandern nämlich bis zu 30km weit.

    Oder vielleicht erklärt ihnen auch jemand,dass der Hinweis mit der “privaten Verantwortung” Bullshit-Strohmanntum ist,da die Mehrheit der Tiere in Flächen aufwächst die im Verantwortungsbereich der Stadt Kehl liegen. Die nun aber auch nicht mehr bekämpft werden.

    Oder vielleicht erklärt ihnen auch jemand,dass es im Falle einer endemischen Einschleppung von Malaria(gut,dass ist ja Anop.), Westnil, Dengue, Chikungunyafieber, St Louisfieber, Gelbfieber oder Zikka zu Eradikations-Bemühungen kommen wird (da gesetzlich vorgeschrieben und dann von Regierungspräsidium geleitet) die alleine Kehl Millionen pro Jahr kosten würden.

    Aber hey, Hauptsache bei einem Haushalt von 125.000.000€ die 0,2% für Public Health gespart. (Die man sogar in Teilen noch gefördert kriegt wenn man nicht vergessen würde selbige zu beantragen) Vom Geld was der Betriebshof Kehl kostet könnte man das Programm übrigens mehrere Jahrzehnte betreiben.

    Fuck public health, fuck science,nicht wahr? Die kleinen Lokalpolitikerchen wissen es mal wieder besser. Meinen die echt wir in “Public Health” machen das zum Spaß?

    PS: Ich hab mir übrigens von den Mistviechern in Italien Westnil geholt. Wäre ich heim gereist und am Rhein gestochen worden…tja…nun…