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Cake day: July 23rd, 2024

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  • “Schutz vor” ist vllt. der falsche Begriff. Meine Frau hatte zu Beginn von Corona den Fall, dass der Arbeitgeber angefangen hat zu mobben und dann hat sie irgendwann echt panische Angst vor der Arbeit entwickelt. War dann deswegen krankgeschrieben und es war auch klar, dass das so dort nicht weitergehen kann. Eigenkündigung wäre aber wegen Kündigungsfristen, Sperrzeiten etc. nur schwer möglich gewesen. Die Gewerkschaft hat dann die Verhandlungen übernommen, kannte die Firma auch schon zu gut und hat dann noch eine saftige fünfstellige Abfindung verhandelt und das so gedreht, dass es keine Sperrfrist gab.

    (und ich bin in einem tarifgebundenen Betrieb und mir selbst sehr sicher, dass ich in diesen wirtschaftlich chaotischen Jahren diese inflationsausgleichenden Gehaltserhöhungen direkt bei meinem Chef nie persönlich hätte aushandeln können)


  • Da bist du einem gewaltigen Missverständnis aufgesessen:

    die Gegebenheiten beim mobilen Arbeiten bestimmt man ja in sehr großzügigem Rahmen komplett selbst.

    Die Gegebenheiten beim mobilen Arbeiten bestimmt zuerst dein Arbeitgeber. Der hat bei den initialen Vertragsverhandlungen erstmal die Hose an. Der kann dich ersetzen. Und genau daher lohnt sich auch ein Betriebsrat: Denn der hat ein Mitspracherecht bei bestimmten Sachen, wie etwa der Überwachung von Mitarbeitern im Homeoffice. Schau dir an, wie viel Energie und Geld die schlimmsten Arbeitgeber von Musk über Flink zu Bezos in die Verhinderung von Betriebsratgründungen stecken, dann weißt du sofort, dass das für Arbeitnehmer positiv ist.

    Ansonsten kannst du Gewerkschaften auch als “Versicherung” für arbeitsrechtliche Fälle sehen. Die meisten kommen ja gewissermaßen mit einer Rechtsschutzversicherung für arbeitsrechtliche Themen.


  • Der Nahostkonflikt ist wirklich schwierig - natürlich gibt es dort viel zu diskutieren, immer wieder, seit Jahrzehnten und über einem Jahrhundert. Aber es gibt schlicht und einfach keine Lösung des Konfliktes und niemand wird auch nur ein Quentchen zu einer Lösung oder Friedensfindung beitragen können, wenn er jetzt wild irgendwelche Beiträge auf Feddit kommentiert. Eine Friedenslösung kann nur von den Menschen vor Ort kommen.

    Im Internet sind so viele Idioten, Propagandisten und Wahnsinnige unterwegs, die überhaupt kein Interesse an einer ehrlichen Diskussion haben, sondern nur mit einem Haufen verbaler Gewalt ihren Punkt pushen wollen. Von daher: Der Bann ist wirklich die einzig sinnvolle Lösung. Alternativ kann man das Thema wunderbar als HoneyPot nutzen - Leute, die sich in Debatten zum Nahostkonflikt völlig daneben verhalten, sind im Zweifelsfall auch in anderen Diskussionen nicht die besten Konversationspartner und wenn man sie bannt, gewinnen wir alle.